Fighter-Fitness
The true Test is the Test of time
– EST. 1999 –
Wir waren „Functional“, als fast alle anderen noch „gepumpt“ haben.
Fighter-Fitness entstand aus einer einfachen Frage heraus: Wie kann ich mit minimalem Equipment maximal fit werden? Wie baue ich Muskeln auf, wie entwickle ich meine Ausdauer, und wie sehe ich krass aus und werde ein stärkerer BJJ-Kämpfer? Es waren diese Fragen eines 22-jährigen jungen Mannes, gepaart mit viel Neugier, Willenskraft und dem Glauben daran, die eigenen Ziele zu erreichen, die das Fundament für Fighter-Fitness vor über 27 Jahren gelegt haben. Genau deshalb war Fighter-Fitness auch immer schon anders: immer ehrlich, immer in Veränderung – und deshalb nie ein austauschbarer, schnelllebiger Trend.
Bodyweight Exercises
Bodyweight Exercises – also Übungen mit dem eigenen Körpergewicht als Widerstand – sind die Seele von Fighter-Fitness: damit hat vor 27 Jahren alles angefangen. In einer Zeit, in der fast jeder Sportler nur klassisch „gepumpt“ hat, waren Bodyweight Exercises eine alte und gleichzeitig neue, fast schon revolutionäre Form des Trainings – eine Form, die Fighter-Fitness geprägt hat und bis heute prägt. Bodyweight Exercises sind das Fundament von Fighter-Fitness, das durch die anderen Methoden ergänzt wird.
Resistance Bands
Sie waren das fehlende Puzzleteil, das Fighter-Fitness gerade in den Anfangsjahren noch gefehlt hat. Resistance Bands helfen dabei, Bodyweight Exercises leichter oder schwerer zu machen und sie für verschiedene Geschwindigkeiten bzw. Zwecke zu optimieren. Darüber hinaus gibt es auch einige reine Resistance-Band-Übungen, die das Training mit dem eigenen Körpergewicht ergänzen, indem sie bestimmte Bewegungsmuster und Muskeln ansprechen und trainieren.
Extreme Isometrics
Eine besondere Form des isometrischen Trainings, welche darauf basiert, die Muskeln in einer gedehnten Position maximal anzuspannen. Während man sich bei den Bodyweight Exercises und den Übungen mit den Resistance Bands bewegt, sind Extreme Isometrics fast statisch, aber trotzdem dynamisch, weil man versucht, den Widerstand aktiv zu überwinden. Extreme Isometrics sind die perfekte Ergänzung zu den anderen beiden Aspekten von Fighter-Fitness.
Ausdauer = Energie
Ausdauertraining war schon immer ein wichtiger Aspekt von Fighter-Fitness. Auch wenn Kraft- und Muskelaufbau immer eine große Rolle gespielt haben, ging es bei Fighter-Fitness schon immer um mehr, nämlich darum, Energie zu haben und zu optimieren – Energie fürs Training, für die schnelle Regeneration oder das tägliche Leben. Das relativ langsame „Zone 2“-Cardio, welches die Grundlage bildet, wird durch verschiedene Sprints und Intervallmethoden ergänzt, die jedoch immer darauf ausgelegt sind, den Körper aufzubauen, ohne ihn dabei unnötig zu „zerstören“.
Aiki - Die perfekte Bewegung
Aiki, die mystische Kraft der japanischen Kriegskünste, beschäftigt Björn mittlerweile seit 18 Jahren. Aber während viele diesen Begriff mit Esoterik in Verbindung bringen, ist es für ihn die Suche nach der perfekten Körpermechanik und idealen Bewegung – eine Suche, die man eben nicht nur in den Kampfkünsten findet, sondern auch in der Performance vieler Spitzensportler erkennen kann. Aiki zu entwickeln. bedeutet nicht, ständig einen größeren Motor zu bauen, sondern zu lernen, wie man die Gangschaltung richtig einsetzt, um das eigene Potenzial auch voll ausschöpfen zu können.
Atemtechniken
Ein altes Sprichwort sagt: Wer nicht richtig atmen kann, der kann auch nicht richtig kämpfen. Diese einfache Wahrheit bezieht sich nicht nur aufs Kämpfen, sondern auf jede physische Tätigkeit. Auch wenn Atemübungen heutzutage zu einem regelrechten Trend geworden sind, haben die wenigsten Menschen wirklich verstanden, worum es dabei eigentlich geht. Die Koordination von Atmung und Bewegung in körperlichen und mentalen Stresssituationen ist die Essenz dessen, was Björn praktiziert und unterrichtet. Anstrengend, manchmal unbequem, aber am Ende befreiend und oft lebensverändernd.
Trainingsprinzipien
Fighter-Fitness ist kein generisches System, das für alle gleich ist. Das war es in seinen Anfangsjahren, aber je mehr Erfahrung Björn sammelte, desto mehr verstand er, dass nur ein individuelles Training – angepasst an das eigene Alter, die Ziele, eventuelle körperliche Einschränkungen etc. – wirklich effektiv ist. Genau deshalb gibt es auch heute keine vorgefertigten Workouts, aber es gibt Trainingsprinzipien, die wir an dieser Stelle vorstellen möchten. Fighter-Fitness basiert darauf, Grundlagen zu entwickeln und dann spezifisch an den Qualitäten zu arbeiten, die für den Trainierenden wichtig und richtig sind.
Natürliche Ernährung
Die Suche nach der idealen Ernährung für mehr Leistung und eine gute Lebensqualität hat Fighter-Fitness von Anfang an mitgeprägt. Björn hat über all die Jahre die verschiedensten Ernährungsformen, Lebensmittel und Nahrungsergänzungen ausprobiert und ernährte sich 7 Jahre komplett pflanzlich. Heute hat er für sich eine Ernährung ohne Dogma und strenge Regeln gefunden, die ihm viel Energie fürs tägliche Training gibt, ohne ihn dabei unnötig zu belasten. Er setzt dabei auf natürliche Nahrungsmittel, gezielte Fastenphasen und verschiedene Nahrungsergänzungen.
Mentale Stärke
In einer Welt voller „höher, schneller, weiter“ ist mentale Stärke zu einem geradezu inflationären Begriff geworden. YouTube hat gefühlt mittlerweile mehr Motivationsvideos als Mitglieder, und jedes einzelne Video verspricht den ultimativen Erfolg. Für uns beginnt mentale Stärke woanders: jenseits des Erfolgs, in den Momenten, die man eigentlich gar nicht erleben möchte, und in jenen Zeiten, die das eigene Sein auf eine harte Probe stellen. Mentale Stärke ist etwas Stilles, etwas Persönliches, kein Wissen, sondern vielmehr ein Gefühl. Genau deshalb ist sie so schwer zu fassen und zu vermitteln, und doch so unglaublich wichtig.
Die Geschichte von Fighter-Fitness
1999 - Der Anfang
Wie kann ich mehr Kraft und Fitness für mein BJJ bekommen, besser aussehen und das Ganze mit einem minimalen Budget und wenig Equipment erreichen? Es waren genau diese drei Fragen und deren Antworten, die vor 27 Jahren die Geburtsstunde von Fighter-Fitness markierten. Unzählige Trainingseinheiten, in Kombination mit einer monatelangen Recherche im damals noch jungen Internet, halfen Björn dabei, ein altes System neu zu entdecken und sich körperlich komplett zu verändern. Mit jedem Fortschritt wuchs die Motivation, das Thema Bodyweight Exercises weiter zu erkunden, und so entstand aus einer Idee irgendwann ein komplettes Trainingssystem.
2004 - Die Revolution
Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Besser könnte man den Erfolg von Fighter-Fitness in einem Satz nicht beschreiben. Fighter-Fitness hat die Menschen begeistert, und aus einer Website wurde ein Forum, danach eine CD-ROM und schließlich ein mehrseitiger Artikel in einem der größten und renommiertesten Fitness- und Lifestyle-Magazine Deutschlands. Danach explodierte das Interesse weiter, und 2006 kam die legendäre Fighter-Fitness-DVD mit Thomas D und Björn Friedrich heraus. Das Training mit Bodyweight Exercises wurde langsam, aber sicher, vom Geheimtipp zu einem regelrechten Trend und war auch öfters im TV zu sehen.
2010 - Zeit der Veränderung
Fighter-Fitness war und ist immer schon ein lebendiger Prozess, eine Suche nach der ultimativen Trainingsmethode, ohne dabei Rücksicht auf eigene Dogmen oder das eigene Image zu nehmen. Vielleicht war es diese ständige Veränderung, die den Trend Fighter-Fitness langsam verschwinden ließ, denn anstatt Wiedererkennung und optimaler Verkaufszahlen ging es Björn immer nur um die ständige Verbesserung des Systems. Es wurde leise um Fighter-Fitness, die Marke verschwand und war doch nie ganz weg. Das Feuer musste fast komplett erlöschen, bevor die Leidenschaft wieder neu entflammt werden kann und heute, 27 Jahre später ist Fighter-Fitness lebendiger als je zuvor.
Der Mann hinter dem System
Über Björn Friedrich
Björn Friedrich ist kein Coach oder Unterhalter, sondern in erster Linie Athlet und Suchender, der sich seit über 40 Jahren mit den verschiedensten Kampfkünsten und seit fast 30 Jahren mit den verschiedensten Methoden des Kraft- und Fitnesstrainings beschäftigt. Was ihn antreibt, ist seine eigene Transformation vom dicken Kind hin zum Fitnessmodel und Submission-Wrestling-Europameister. Sein Training ist authentisch, ständig in Bewegung und folgt keinem festgelegten Dogma. Alles, was für ihn zählt, ist die Funktion.
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