Atemtechniken

Die Grundlage einer guten Performance

Die bewusste Atmung ist die Brücke zwischen Körper und Geist, und nur wenn der Atem fließt, können auch die eigenen Bewegungen fließen. Atemarbeit bedeutet, zu lernen, wie man Atmung und Bewegung in physischen und mentalen Stresssituationen verbindet und „Flow“ im Chaos findet. Damit dies geschieht, muss man sich von der rein technischen Atemarbeit lösen und lernen, die Synergie von Körper und Atmung zu fühlen.

Björns erste Berührung mit Atemtechnik war im Jahr 1996, als er die Doku „Choke“ über den legendären BJJ-Kämpfer Rickson Gracie sah (mit dem er Jahre später selbst noch trainieren konnte). Rickson nutzte verschiedene Atemtechniken aus dem Yoga, um sich auf seine Kämpfe vorzubereiten, und so entstand auch bei Björn das Interesse, diese Techniken zu lernen. Daraufhin begann er Ende der Neunzigerjahre mit Yoga, was ihm wertvolle Erfahrungen einbrachte. Die Yoga-Atmung hatte jedoch wenig Bezug zum praktischen Kämpfen, und so kam er einige Jahre später mit Systema in Kontakt, das er von Alex Kostic lernen durfte. Die 

Atemtechniken, die er dort lernte, waren wesentlich praxisorientierter, und so integrierte er sie in sein BJJ- und Ausdauertraining. Später vertiefte er sein Wissen und beschäftigte sich intensiv mit der Arbeit von Alexander Lowen und den Atemtechniken aus den verschiedenen inneren Kampfkünsten, die er lernen konnte. Die Vorteile des Atemtrainings reichen von verbesserter Ausdauer und Kontrolle der eigenen Emotionen bis hin zu den Effekten des Aiki, also der inneren Kraft, und sind so wichtig, dass Björn davon überzeugt ist, dass eine freie und entspannte Atmung eine der Grundlagen jeder wirklich guten Performance ist.

Verschiedene Atemtechniken in Anwendung

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